Demo Donnerstag: Mirror’s Edge
Mirror’s Edge
Wieder in der Großstadt, diesmal aber in einer dystopischen Zukunftsvision. Im schicken Comicintro wird schnell erklärt, dass ein orwellscher Überwachungsstaat die Macht übernommen hat, man spielt einen weiblichen Kurier, der Aufträge für eine gegen den Staat operierende Untergrundorganisation durchführt. Aber anstatt mit dem Rad durch die Stadt zu rasen, verdingt man sich die Zeit auf den Dächern der Metropole. Faith, so heisst die Dame, ist nämlich eine Traceure (das Wort habe ich gerade gelernt und gleich bestimmt wieder vergessen), das heisst man sprintet über die Dächer, springt von einem Haus aufs nächste, rennt seitwärts an Wänden entlang, man kennt das ja aus Actionfilmen.
Gespielt wird in der Egoperspektive, was zum einen den besonderen Reiz des Spiels ausmacht, andererseits würde man gerne auch mal sehen, was für halsbrecherische Stunts man da so anstellt. Das wird besonders im Tutorial deutlich, da folgt man nämlich einer anderen Traceure (noch nicht vergessen).
Da orwellsche Überwachungsstaaten Untergrundorganisationen nicht mögen, kommt man auch schnell mal mit dem Staatsschutz aneinander. Um beim beim vielen rumgehopse nicht behindert zu werden trägt die gute Faith keine Waffe mit sich, allerdings kann man mit ein paar gut getimeten Handschlägen Polizisten und Soldaten ihrer Waffen entledigen. Die Waffe kann dann entweder direkt entsorgt werden oder man ballert schnell noch das Magazin leer.
Ich habe in diversen Foren und Kommentaren gelesen, dass viele Leute nach der Demo ziemlich begeistert sind von dem Spiel. Mich hat es irgendwie ein wenig kalt gelassen, das ganze Parkour-Gehopse macht schon Spass, aber es gab in der Demo aber auch nicht sonderlich viele alternative Wege, das war doch ein wenig enttäuschend. File under: “Das leih ich mir mal aus der Viedothek aus.”


