Demo Donnerstag: Alone in the Dark
In unregelmäßigen Abständen wird es hier den Demo Donnerstag geben, da werde ich mir dann imer die aktuellen Spieledemos aus dem PlayStation Store anschauen, der ja in der Regel am Donnerstag immer mit neuen Inhalten gefüllt wird.
In den letzten beiden Wochen ging es da ziemlich kriegerisch zur Sache, aber erstmal geht es nach New York…
Alone in the Dark: Inferno
Als das Original Alone in the Dark war damals 1992 auf dem PC erschien, war es eines der ersten Survival-Horror Spiele. Wie bei Resident Evil, 4 Jahre später übrigens, hat man eine 3D-Polygonfigur durch vor statische, in verschiedene Kameraeinstellungen aufgeteilte Räume. Das ist jetzt natürlich nicht mehr so, aber auch das H. P. Lovecraft Setting in den 20er Jahren ist dahin.
Man spielt im zeitgenössischen New York über das irgendeine böse Macht herfällt. Schuld daran ist mal wieder ein finsterer illuminatimäßiger Geheimkult. Das Spiel ist schon einige Zeit für die Xbox, PS2, Wii und den PC erhältlich, musste aber arge Kritik einstecken. Dabei wollten glaube ich viele Leute das Spiel mögen, aber eine schlechte Kamera und Steuerung haben den Spielspass wohl doch etwas gedrückt.
Die Playstation 3 Version war aufgrund einiger Probleme mit der komplizierten Architektur der Sonyhardware ein wenig länger in der Entwicklung und kommt jetzt mit dem Untertitel “Inferno” auf den Markt. Angeblich mit überarbeiteter Kamera und Steuerung, mir fehlen da jetzt leider die Vergleichsmöglichkeiten, aber ich sag’ mal: Kamera und Steuerung funktionieren ganz okay, jetzt nichts wirklich bahnbrechendes oder schlimmes.
Trotzdem konnte mich das Spiel nicht so richtig begeistern. Zum einen wirkt die Präsentation des Spiels inkonsistent. Mal sieht’s wirklich schick aus, aber im nächsten Moment absolut billig. Dieser Eindruck des Billigen wird nochmal um einiges verstärkt wenn die Figuren den Mund aufmachen. Schlimme Sprecher quälen sich mich hölzern durch schlecht übersetzte Dialoge.
Die Spielmechanik hingegen klingt erstmal vielversprechend, das Spiel wirbt unter anderem mit dem Spruch “anything you could do in real life, you can do in the game” für sich. Das ist mal eine vollmundige Versprechung und sieht dann in etwa so aus: man kann Türen einschlagen, Feuer legen und ein bisschen wie MacGyver die Gegenstände aus dem Inventar zusammenbasteln und kombinieren. Bis auf Türen einschlagen konnte man in der Demo leider nichts davon ausprobieren. Was man hingegen testen konnte, war eine Autofahrszene, auch sowas gibt es in dem Spiel. In der besagten Szene ist gerade das Böse in New York erwacht und die gesamte Stadt scheint einzustürzen. Natrülich aber genauso, dass man immer noch einen Weg mit dem Auto findet.
Warum diese Spielsequenz mit in die Demo genommen wurde bleibt mir ein Rätsel, denn das ist alles eher frustrierend und nervig als aufregend und spannend. Auf dem ersten Blcik sieht es noch recht spektakulär aus wie New York mal wieder dem Erdboden gleichgemacht wird. Aber beim 5. Versuch, weil das Auto mal wieder irgendwo hängen geblieben ist, haben sich diese Schauwerte bereits ziemlich erschöpft.
Im kompletten Spiel kann man übrigens Szenen die einem zu schwer sind oder nicht gefallen überspringen. Die Idee dahinter ist, das Spiel wie eine Serie aufzuteilen, so gibt es am Ende jedes Abschnitts einen Cliffhanger. Insgesamt ein eher durchwachsenes Spiel, eigentlich hätte es ganz nett sein können, aber irgendwie stolpert das Spiel ständig über sich selbst.
Blad gibt’s noch mehr Demoeindrücke…


