Demo Donnerstag: Resistance 2
Resistance 2
Der Nachfolger zu Sonys Launchtitel Resistance – Fall of Men war nicht als Demo im Store erhältlich, es war aber auch kein grosses Problem in die Mulitplayer-Beta zu kommen. Die Singleplayer-Kampagne konnte man also bisher leider noch nicht testen. Aber wie auch schon beim ersten Teil haben die Entwickler einen grossen Fokus auf den Multiplayer gelegt.
Kämpft Ihr gegeneinander, dann können bis zu 60 Leute auf einer Karte mitspielen, das ist meines Wissens nach auf Konsolen bisher noch nicht umgesetzt worden. Damit das Spiel nicht im totalen Chaos versinkt wird man jeweils innerhalb seines Teams in kleinere Gruppen aufgeteilt. Diese Gruppen haben dann seperate Aufgaben zu erfüllen, die sich während des Matches auch ändern und zum Finale hin das Spiel immer weiter auf einen Punkt konzentrieren.
Ein weiterer Spielmodus ist der kooperative, hier tritt man zusammen mit bis zu 7 weiteren Spielern gegen von der KI gesteuerten Horden von Aliens an. Auch hier gibt es wieder verschiedene Aufgaben, die man nacheinander abarbeiten muss. Allerdings muss man sich für eine von drei Klassen entscheiden, da gibt es Soldaten, die haben riesige Waffen und sind etwas robuster, dafür aber langsamer als ihre Kollegen. Spezial Einheiten können ihre Mitstreiter zwischen durch mit neuer Munition versorgen, das ist auch bei den Mengen an Gegnern absolut notwendig. Dann gibt es noch die Sanitäter, die Gefallene schneller wiederbeleben können und Verwundete heilen können. Um überhaupt irgendwas zu reissen im Co-Op muss man sich auf ein gutes Teamwork verlassen. Jede Klasse kann sich im Laufe des Spiels weiterentwickeln und neue Fähigkeiten erlangen. Das geht um einiges schneller, wenn man immer schön sein Team unterstützt, man wird also für Teamarbeit belohnt.
In den Levels ist immer einiges los, ob es jetzt 59 andere Spieler sind oder eine Armee von Aliens, die einem gegenüber steht, dabei bleibt die Framerate immer stabil und flüssig, das ist schon ziemlich beeindruckend. Im Gegensatz zum ersten Teil fließt auch einiges an Blut. Der düstere Ton des Vorgängers ist auch einer etwas mehr in Richtung Comic tendierenden Artdirection gewichen, passt aber ganz gut.
Wie bereits gesagt, schade, dass die Einzelspielerkampgne nicht spielbar war, die hätte ich mir nämlich auch gerne mal angeschaut. Insgesamt sieht das Spiel aber schon vielversprechend aus.


